Die Betriebsbegehung

Laut Arbeitsschutzgesetz (ArbSchutzG), bzw. dem Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG), muss jeder Unternehmer einmal jährlich eine Betriebsbegehung durch die Fachkraft für Arbeitssicherheit veranlassen.

Das Begehungsprotokoll wird dann zu einem wichtigen Bestandteil der Arbeitsschutz-Sitzung.

 

Die Betriebsbegehung ist dabei eine direkte Möglichkeit, unmittelbar die Arbeitsbedingungen an den Arbeitsplätzen im Betrieb zu untersuchen und dadurch mögliche arbeitsbedingte Gesundheitsgefährdungen aufzudecken.

So könnten dann konkrete, präventive Arbeitschutzmaßnahmen abgeleitet und umgesetzt werden. .

 

Die Begehung stellt einen wichtigen "Baustein" im betrieblichen Arbeitsschutz dar. Es könnten nicht nur neue Mängel aufgedeckt, sondern auch ältere, bereits umgesetzte Schutzmaßnahmen kontrolliert werden. (Wirkungskontrolle)

Dabei muss die Begehung aber nicht nur kontrollierend, sondern kann auch kooperativ mit den Mitarbeitern durchgeführt werden. 

 

Ebenfalls stärken regelmäßige Betriebskontrollen ihre Position im Unternehmen, als pflichtbewussten Vorgesetzten, der sich um seine Mitarbeiter kümmert.

 

Bei Arbeitsunfällen muss die Dokumentation über die Begehungen, in der Regel, auf Verlangen der zuständigen Berufsgenossenschaft / Unfallkasse, bei schweren Unfällen der Staatsanwaltschaft, vorgelegt werden.

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